Erst ist die Qualifikation für die Aufstiegsspiele der 3./2. Liga geschafft, darf der Fussballclub Trimbach eine weitere erfreuliche Nachricht verkünden. Das akutelle, sehr erfolgreiche Trainer-Trio um Rolf Gerber, Edgar Dias und Peter Schneiter konnte für ein weiteres Jahr verpflichtet werden. Dies unabhängig von der zukünftigen Ligazugehörigkeit.
Das dieses Trainer-Trio äusserst erfolgreiche Arbeit leistet, haben die vergangenen Spielzeiten sowie die aktuelle Saison gezeigt. Schon einmal mit Trimbach schnurstraks von der 4. in die 2. Liga aufgestiegen, meldete Rolf Gerber für sein Team erneut Ambitionen für einen sportlichen Aufstieg an. Unerwartete Abgänge haben imn vor dem Saisonstart jedenfalls tiefe Sorganfalten ins Gesicht geschrieben und ihn an der Mission "Erreichen der Aufstiegsspiele" gründlich zweifeln lassen. So richtig daran geglaubt hat niemand.
Doch die Mannschaft hat dank einer konstanten Leistung und der herausragender Arbeit der Trainer das gesetzte Ziel als Gruppensieger erreicht. Nun könnte sie mit einer erfolgreichen Gestaltung der Aufstiegsspiele die Erwartungen vor der Saison weitaus übertreffen.
Der Fussballclub Trimbach ist überzeugt, mit diesem Trainer-Trio eine optimale Lösung für ein weiteres Jahr gefunden zu haben und freut sich auf die weitere, hoffentlich ebenso erfolgreiche Zusammenarbeit.
Die 1. Mannschaft des Fussballclubs Trimbach liegt zwei Runden vor Schluss uneinholbar auf dem 1. Rang der Gruppe 1 in der 3. Liga. Mit einem nicht unbedingt glanzvollen, dafür um so wichtigeren 3:2-Erfolg in Welschenrohr qualifizierten sich die Trimbacher als Gruppensieger für die Aufstiegsspiele 3./2. Liga und werden zwei Heimspiele austragen dürfen. Die Spiele werden an folgenden Daten stattfinden:
Dienstag, 07. Juni 2010 um 20.00 Uhr, Spielort noch nicht bekannt
FC Wacker Grenchen - FC Trimbach
Freitag, 10. Juni 2011 um 20.00 Uhr, Sportplatz Leinfeld, Trimbach
FC Trimbach - FC Oensingen
Mittwoch, 15. Juni 2011 um 19.30 Uhr, Sportplatz Leinfeld, Trimbach
FC Trimbach - FC Biberist
Reservieren Sie sich die Spieldaten schon heute und unterstützen Sie unsere 1. Mannschaft. Wir freuen uns, Sie beim Ausswärtsspiel und vor allem an den beiden Heimspielen auf dem Sportplatz Leinfeld begrüssen zu dürfen.
Trimbachs Giuseppe Giardino mag nicht aussehen wie ein typischer Fussballtorhüter - trotzdem ist der 34-jährige Routinier in der Region einer der besten seines Fachs
Wer Giuseppe Giardino auf der Strasse trifft, mag den 1,77 m grossen und 110 kg schweren Niedergösger für alles Mögliche halten. Aber kaum für einen guten Fussballtorhüter. Ein Irrtum, dem auch schon manch Gegenspieler aufgesessen ist.
"Als Italiener habe ich keine Wahl", stellt Giuseppe Giardino gleich zu Beginn des Gesprächs klar, "Mamas Küche ist das Beste." Aber der 34-jährige Torhüter des FC Trimbach schätzt durchaus auch die traditionelle Schweizer Küche. "Racelette ist eigentlich mein Lieblingsessen", sagt er. Nicht nur, weil es ihm schmecke. "Ich mag den sozialen Aspekt beim Raceletteessen. Man sitzt zusammen, man isst zusammen, alle essen dasselbe", erklärt Giardino. "Keiner kontrolliert, wer wie viel auf dem Teller hat." Dass es bei Giardino manchmal mehr ist als bei anderen, daraus macht der Niedergösger keinen Hehl. Andererseits sei es auch ungerecht, finder der Goalie, der auf 1,77 m 110 kg Körpergewicht vereint: "Es gibt andere, die können essen, was sie wollen und nehmen nicht zu. Bei mir ist das definitiv nicht der Fall." Dafür kann Giardino manch anderes besser als andere. Er ist, wie er in den mehr als 15 Jahren seiner Karriere bewiesen hat, ein ausgezeichneter Goalie. Auch in dieser Saison hat er mit dem FC Trimbach die wenigsten Gegentore der 3.-Liga-Gruppe kassiert (12 in 16 Spielen).
"SEIT VIER JAHREN VERSUCHE ich mit dem Fussball aufzuhören", erzählt Giardino. Nach zwölf Saisons in Niedergösgen und Kölliken hat er auf die späten Tage seiner Fussballlaufbahn in den letzten Jahren häufiger die Vereine gewechselt. Für Oftringen, Buchs und Hägendorf spielte der Sachbearbeiter, bevor es ihn für diese Saison zum FC Trimbach verschlug. Doch egal, wo er gerade spielt, etwas begleitet den Torhüter überallhin. "Ich werde wegen meines Gewichts immer unterschätzt", sagt er, und zwar von Mit- wie von Gegenspielern. "Das Paradebeispiel war in Hägendorf von anderthalb Jahren. Ich kam nach mehr als einem Jahrzehnt in den Aargauer Ligen in den Solothurner Fussball, keiner kannte mich hier. Als ich im ersten Training als Torhüter vorgestellt wurde, haben manche schon überrascht geschaut." Nach der Einheit, so Giardino, habe ihm der eine oder andere gestanden, dass er von seinen Goaliqualitäten ziemlich überrascht sei.
SEINE SCHNELLIGKEIT und Beweglichkeit sei sein grösster Trumpf, findet Giardino. "Darüber hinaus mache ich einen grossen Teil meiner Arbeit verbal", sagt er. "Ich kann die jungen Spieler, von denen wir in Trimbach einige haben, gut führen." Dabei kkomme ihm zugute, dass er in der Lage sei, einzuschätzen, welche Ansprache sein Gegenüber brauche. "Wenn ich neu in eine Mannschaft komme, bin ich am Anfang immer etwas ruhiger. Bis ich merke, mit wem ich wie umgehen muss." Generell versuche er aber, möglichst positiv zu kommunizieren. "Vor allem in Kölliken habe ich gemerkt, wie man erfolgreich sein kann, weil man positiv miteinander umgeht."
Seine Erfahrung gibt Giardino mittlerweile auch in der Torhüterschule von Ex-FCO-Goalie Christian Zährl weiter. "Als ich es vor ein paar Jahren noch einmal wissen wollte als Goalie, bin ich zu Zährl ins Training", erzählt er. "Irgendwann hatte ich dann die Zeit nicht mehr dazu. Worauf mich Zährl angefragt hat, ob ich Lust hätte, bei ihm mitzuarbeiten." Giardino hatte Lust. Auch weil er, der sein erstes richtiges Goalitraining im Alter von 31 Jahren hatte, weiss, dass Torhüter im Amateurbereich normalerweise zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. "Alles, was ich als Torwart gelernt habe, habe ich von anderen Torhütern gelernt", erklärt er, "ein seriöses Torwarttraining gab es eigentlich nie."
BEI DEN D-JUNIOREN des FC Niedergösgen stand Giardino zum ersten Mal im Tor. Er ersetzte dort Iwan Ursic, der heute Schweizer Handball-Rekord-Nationalspieler ist. Giardino bewies sein Talent, bis er in einem Spiel gegen Oftringen 18 Gegentore kassierte und danach zu Hause mit 40°C Fieber ins Bett sank. "Ich war mir sicher, dass ich schon vor dem Spiel Fieber hatte", beteuert Giardino heute. "Mein Vater sah das anders. Für ihm war klar, dass ich so hohes Fieber bekam, weil ich 18 Tore einstecken musste. Von da an durfte ich nicht mehr ins Tor." Er hielt sich an das Verbot seines Vaters - bis in den B-Junioren der Goali ausfiel. "Ich war angeschlagen und habe angeboten, mich ins Tor zu stellen", sagt er. Giardino machte seine Sache gut und blieb. Zurecht, wie er sich lachend erinnert: "Fieber habe ich danach nach einem schlechten Spiel nie mehr bekommen."
Mit seinem Gewicht habe er sich längst abgefunden, sagt Giardino. "Ich finde den Ansporn nicht, wieder abzunehmen." Vor ein paar Jahren habe er einmal 15 kg abgenommen, später habe er 10 davon wieder zugelegt. Hauptsache für seine 110 kg sei sein Lebensstil, erklärt er. "Ich nehme mir häufig nicht die Zeit, um zu kochen. Vor allem, wenn man gesund essen will, braucht man Zeit. Ich arbeite viel, daneben kommt der Fussball. Dass ich dadurch auch sehr unregelmässig esse, kommt noch dazu."
DAVON ABGESEHEN SEI ER auch "nicht unbedingt der grösste Fan von Gemüse. Aber solange ich mich wohlfühle, werde ich das nicht ändern." Während Giardino in seinen Essgewohnheiten nicht unbedingt ein Vorbild für Amateursportler sein mag, nimmt er die Vorbereitung auf die Spiele umso ernster. "Ich gehe vor den Matches nie in den Ausgang", erläutert er seine Prinzipien. "Ich schlafe genug und versuche gut zu essen." Das versuche er auch den jungen Kollegen zu vermitteln.
Die Gegner wissen mittlerweile auch auf den Solothurner Fussballplätzen um des Niedergösgers Qualitäten. Was sie nicht daran hindert, Giardino beim Trash-Talk auf sein Übergewicht aufmerksam zu machen. Normalerweise hat der Goalie dabei die besseren Argumente. "Kürzlich hat mir ein Gegenspieler wieder einmal gesagt, ich müsse abnehmen", erzählt Giardino. "Ich habe ihn dann daran erinnert, dass er so schon kein Tor gegen mich zustande bringe."
Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung vom Restaurant Kastaniengarten in Trimbach, durfte die erste Mannschaft beim Heimspiel gegen den FC Wolfwil in einem neuen Heimdress auflaufen. Ein grosses Dankeschön an den Sponsor Mark Laski.
Am 6.11. fand die diesjährige Herbstwanderung statt. Damit sie planmässig durchgeführt werden konnte, mussten zwei Spiele vorverschoben werden. Somit absolvierte das zwoei mit 3 Spielen in 6 Tagen eine englische Woche. Aus diesen 3 Spielen resultierten sogar noch 7 Punkte. Mit insgesamt 22 Punkten war diese Vorrunde sehr erfolgreich!
Dieses Jahr waren 20 Leute dabei - ein neuer Rekord! Die Herbstwanderung führte wie immer von Egerkingen über Bärenwil, den Allerheiligen, Chambersberg und Ifenthal nach Trimbach. Hier der Link zu unserer Route. Leider hat mein iPhone nicht ganz alles aufgezeichnet. So fehlt ein Stück nach dem Chilchli und vor dem Pintli. Nach dem Pintli war mein Akku leer, daher fehlt die Strecke bis Trimbach ebenfalls, aber auch ohne die fehlenden Stücke ist die Route schon 15km lang. Wir sind also wohl etwas zwischen 15 und 20km weit gelaufen! Mehr dazu...