Matchberichte

FC Trimbach - SC Fulenbach 1:4 (0:1)

Die Gäste aus Fulenbach feiern im Kampf gegen das noch nicht ganz vertriebene Abstiegsgespenst einen wichtigen Erfolg und entführen mit einer engagierten Leistung gleich alle Punkte aus Trimbach. Auch wenn das (zu) klare Verdikt den Spielverlauf und das Stärkeverhältnis verfälscht, haben die noch dringend auf Punkte angewiesenen Besucher nicht unverdient das bessere Ende für sich behalten. Der Vertreter aus dem Gäu startete nämlich wesentlich entschlossener in die Partie und unterstrich mit ersten Tormöglichkeiten seine Ambitionen. Begünstigt wurden die Bemühungen durch den frühen Platzverweis gegen den Trimbacher Baumgartner, der bereits nach einer Viertelstunde und einer völlig unnötigen Aktion prompt den roten Karton präsentiert bekam. Der knappen Pausenführung verliehen die Besucher mit einem Pfostentreffer kurz nach Wiederbeginn nochmals Gewicht. Trotz Unterzahl hielten die Platzherren das Geschehen aber jederzeit offen, doch so richtig auf Betriebstemperatur kam die Heimelf nicht. Trotzdem verpasste Ulrich nach einer Spielstunde die grösste Chance zum Ausgleich nur hauchdünn. Das Unheil brach vor Anbruch der Schlussviertelstunde über den Platzclub herein, nachdem sich durch die gelb-rote Sanktion gegen Michael Schalt der personelle Aderlass drastisch fortsetzte. Zuviel Ungemach und die Gäste hatten nun leichtes Spiel. Zum Matchwinner avancierte der dreifache Torschütze Ramon Affentranger, der innert sechs Minuten für die Entscheidung sorgte.

  

 

Trimbach – Fulenbach 1:4 (0:1)

Leinfeld. - 100 Zuschauer. - SR: Liniger; Mattman, Schleiss. - Tore: 42. Ramon Affentranger 0:1. 81. Ramon Affentranger 0:2. 87. Ramon Affentranger 0:3. 88. Ngokpho 1:3. 94. Lukas Wyss 1:4.

Trimbach: Auf der Maur, Michael Schalt, Kropf, Dominik Schalt, Yildirim, Ulrich, Cappello (80. Özdemir), Biljali (46. Ngokpho), Baumgartner, Pajtak, Mehmedovic (50. Filipovic).

Fulenbach:Ackermann, Ferrat, Bitterli, Simon Affentranger, Ehrenbolger (60. Fabian Wyss), Ramon Affentranger, Lenz , Richener (46. Müller), Jonas Wyss (78. Flury), Lukas Wyss, von Rohr. 

Verwarnungen: 55. Yildirim (Unsportlichkeit). 56. Cappello (Reklamieren).

Platzverweise: 15. Baumgartner (Foul). 74. Schalt Michael (Foul/Reklamieren).

FC Dulliken - FC Trimbach 2:3 (1:1)

Die Sonntagsspiele der 2. Liga verliefen nach dem Gusto des FC Olten. Weil neben Dulliken auch Wacker Grenchen eine Heimniederlage einstecken musste, führen die Dreitannenstädter die Tabelle nun mit einem Vorsprung von fünf Punkten an. Den Dullikern scheint im Kampf um den Aufstiegsplatz allmählich die Luft auszugehen. Nach der Pleite in Fulenbach am vergangenen Wochenende musste die Elf von Trainer Cafer Suna gestern zum zweiten Mal in Folge als Verlierer das Spielfeld verlassen.

Der Sieg der Trimbacher im Derby kam zwar etwas glücklich zustande, war jedoch nicht unverdient. Vor allem bezüglich Kampfkraft, Wille und Einstellung waren die Gäste den Dullikern überlegen. Die gradliniger Spielweise, die besseren Individualisten und eine 2:1-Führung nach einer knappen Stunde Spielzeit konnte das Heimteam nicht in Punkte ummünzen. Trimbach schien von seinem Trainer Rolf Gerber optimal auf den Gegner eingestimmt zu sein, stand hinten solide, verfügte über den besseren Torhüter und leistete sich kaum Fehler. Solche unterliefen dagegen dem Tabellenzweiten in den entscheidenden Momenten. «Defensiv ist bei uns im Moment der Wurm drin», musste auch Trainer Suna feststellen, «das reicht nicht einmal, um einen Punkt zu gewinnen.»

 

FC Dulliken - FC Trimbach
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FC Trimbach - FC Gerlafingen 1:0

Frohe Botschaft vor Spielbeginn: Rolf Gerber bleibt Trainer des Zweitligisten FC Trimbach. Der Oberbaselbieter und das Präsidium sind übereingekommen, die begonnene Aufbauarbeit in den nächsten zwei Jahren fortzusetzen. Die Spieler dankten ihrem Chef mit einer soliden Mannschaftsleistung auf dem Rasen und besiegten im Duell der Tabellennachbarn Gerlafingen mit 1:0.

 

FC Trimbach - FC Gerlafingen
Der gesamte Matchbericht...
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FC Trimbach - FC Luterbach 5:0

Bei garstigem Wetter starteten die Platzherren fulminant in die Partie und markierten während der ersten paar Spielminuten schon zwei hochkarätige Chancen, welche aber beide ergebnislos blieben. Luterbach bäumte sich nur zu Beginn der Begegnung kurz auf und kam durch einen tückischen Kopfball zum ersten Aluminiumtreffer des Spiels. Dominik Schalt hämmerte das Leder dann in der 19. Minute an die obere Torumrandung – es schepperte zum zweiten Mal auf dem Trimbacher Leinfeld. Die kontrollierte Überlegenheit der Niederämter wurde mit dem Treffer von Mehmedovic eine Minute später belohnt. Das Gerber-Team blieb auch nach der Führung spielbestimmend und konnte noch vor dem Pausentee die Führung ausbauen. Marco «Ki» Kiefer war es, welcher mit seinem mirakulösen Zuspiel das verdiente 2:0 von Capello einleitete. Die zweite Halbzeit blieb über weite Strecken ereignislos, wurde aber mehrheitlich vom Heimteam kontrolliert und in der «Trimbach-Viertelstunde» mit drei weiteren Treffern belohnt. Hervorzuheben hierbei der Treffer des Routiniers Acar, welcher sich einmal mehr als Joker auszeichnen durfte. (PKT)

 

Trimbach – Luterbach 5:0 (2:0)

Leinfeld. – 110 Zuschauer. – SR: Heutschi; Atici, Di Vincenzo. – Tore: 20. Mehmedovic 1:0. 37. Capello 2:0. 82. Ngokpho 3:0. 85. Capello 4:0. 87. Acar 5:0.

Trimbach: Giardino; Michael Schalt, Kropf, Dominik Schalt, Inler; Ulrich, Kiefer (52. Ngokpho), Baumgartner, Filipovic (70. Dontenvill); Mehmedovic (62. Acar), Capello. Luterbach: Lukas Flury, Feuz, Hildbrand, Ersöz, Stankovic (79. Krasniqi), Kevin Flury, A. Frrokaj, Meer (46. G. Frrokaj), Hoxha (72. Gjidoda), Fathallah, Krebs.

Bemerkungen: Trimbach ohne Iandorio, Dibrani (beide verletzt), Pajtak (abwesend), Pfäffli (gesperrt). Blustavia ohne Meyer (verletzt), Sinani und Andrijasevic (beide abwesend). – Verwarnungen: 15. Baumgartner (Foul), 17. Fathallah (Unsportlichkeit), 41. Mehmedovic (Foul), 51. Hildbrand (Foul), 57. Fatallah (gelb-rot, Foul); 81. G. Frrokaj (Foul).

FC Bellach - FC Trimbach 2:2

Es dauerte gerade einmal sieben Minuten, bis Trimbach zu einer ersten Chance kam, welche der Bellacher Keeper klären musste. Nach dieser Grosschance kamen beide Mannschaften zu ihren Möglichkeiten, wobei Trimbach leicht gefährlicher war. Der Bellacher Torhüter Auf der Maur musste einige gefährliche Schüsse abwehren. So dauerte es bis zur 37. Minute, bis Mehmedovic aus einem tiefen Zuspiel aus dem Mittelfeld alleine vor Auf der Maur auftauchte und das 0:1 verzeichnete. In der 43. Minute wollte Mehmedovic eine Fairnessrückgabe aufs Bellacher Tor geben, diese wurde jedoch als Lob gespielt und fand den Weg direkt ins Tor (0:2). Als Gegenzug liessen die fairen Trimbacher nach diesem «Lapsus » Simon Haas gewähren, welcher ungehindert zum 1:2 einschob. Nach der Pause war Bellach gefährlicher und konnte den Druck auf das Trimbacher Tor erhöhen. Diese Druckphase wurde in der 58.Minute durch ein Tor (Steiner) belohnt, und so kam Bellach zum verdienten Ausgleich. Die Gastgeber waren nach diesem Tor weiterhin gefährlich und erspielten sich weitere Chancen, welche nicht verwertet wurden. Trimbach seinerseits musste ab der 64. Minute nach einem Notbremsefoul von Pfäffli mit zehn Mann agieren und kam trotzdem noch vereinzelt vor das Bellacher Tor, konnte aber nichts Zählbares daraus machen. Am Ende resultierte ein für beide Mannschaften verdientes Unentschieden mit zwei kuriosen Toren und einem ausgeglichenen Bruderduell auf dem Torwartposten. (GF)

 

Bellach – Trimbach 2:2

Brunnmatt Bellach. – 60 Zuschauer. – SR: Karatas. – Tore: 37. Mehmedovic 0:1. 43. Mehmedovic 0:2. 43. S. Haas 1:2. 58. Steiner 2:2.

Bellach: F. Auf der Maur, Kurth, Salerno, Allemann (72. Cifci), Haas S. (86. Choque), Llugaliu, Steiner, Karakus (47.Haas M.), Mühlhauser, Marthaler, Sulejmani.

Trimbach: L. Auf der Maur, Inler, D. Schalt, Ulrich (82. Acar), Mehmedovic (54. Capello), Baumgartner, Pfäffli, Kropf, Ngokpho (73. Yildirim), Pajtak, M. Schalt.

 

FC Trimbach - Blustavia 1:1

Kämpfen, beissen, würgen – statt Hacke, Spitze, eins, zwei, drei. Zum Rückrundenauftakt zeigten beide Mannschaften auf dem holprigen Untergrund keine hochstehende Partie. Trotzdem begann die Partie fulminant. In der 3. Minute hätte Captain Schalt die Hausherren in Führung bringen können, scheiterte jedoch am starken Gästekeeper. Quasi im direkten Gegenangriff waren es aber die Ambassadoren, welche das Score nach fünf Minuten durch Brunner eröffneten. Das überlegene Solothurner Mittelfeld zwang das Heimteam zu einem ideen- und ergebnislosen Kickand-Rush. Die Partie flachte bis zur 70 Minuten dementsprechend ab. Weckruf zu einer ansehnlichen Schlussviertelstunde war der Freistoss von Dominik Schalt, der ebenso stark pariert wurde wie der anschliessende Nachschuss aus kürzester Distanz. Gegen den Kopfball von Pfäffli nur fünf Minuten später war der Gästehüter dann aber machtlos. Ulrich hätte einige Minuten später der Punkteteilung einen Strich durch die Rechnung machen können. Es blieb aber schliesslich beim «hätte, wenn und aber» und beide Mannschaften konnten sich in Anbetracht ihrer durchzogenen Leistung mit einem Punkt zufrieden geben. (PK)

 

Trimbach – Blustavia 1:1 (0:1)

Leinfeld. – 110 Zuschauer. – SR: Schwaller. – Tore: 5. Brunner 0:1. 68. Pfäffli 1:1.

Trimbach: Giardino; Michael Schalt, Kropf, Dominik Schalt, Pfäffli; Ulrich, Pajtak, Dibrani, Inler; Acar (55. Ngokpho), Biljali (67. Auf der Maur).

Blustavia: Noll; Brand, Panzeri, Mollet, Brunner, Morandi (86. Torre), Branger, Chatzigeorgiou, Balmer, Zaugg, Linder (46. Falk).

Bemerkungen: Trimbach ohne Baumgartner, Iandorio (beide gesperrt) und Mehmedovic (noch nicht spielberechtigt); Blustavia ohne Zimmermann (noch nicht spielberechtigt) und Oetterli (verletzt). Verwarnungen: 32. Mollet, 35. Acar, 40. Balmer, 47. Biljali, 86. Branger (alle grobes Foulspiel).

2. Liga: FC Trimbach - FC Olten 0:0

Olten geht als Leader in Winterpause

 

2. Liga Keine Tore im spannenden und teilweise ruppigen Derby in Trimbach

 

Der Aufsteiger Trimbach stellte gestern im letzten Spiel der Vorrunde noch einmal unter Beweis, dass er in der 2. Liga angekommen ist und die Klasse hat, in dieser zu bestehen. So zeigte sich auch Topscorer Lucien Baumgartner nach der Partie zufrieden über das Unentschieden gegen den Tabellenführer Olten: «Wir haben 17 Punkte geholt in der Vorrunde und sind damit eine der stärkeren Mannschaften im Liga-Mittelfeld.» Das Team von Trainer Rolf Gerber steht zur Saison-Halbzeit auf dem sechsten Platz. Darauf hatte nach vier Punkten in den ersten sechs Runden noch nichts hingedeutet. «Für einen Aufsteiger ist das normal», analysierte Baumgartner, «wir mussten uns zuerst daran gewöhnen, dass eine Liga höher alles viel schneller läuft. Zu Beginn haben wir zu viele Tore auf Konter kassiert.» Dieses Problem scheint nun der Vergangenheit anzugehören. Die Abwehr bestätigte gegen Olten die neu gewonnene Stabilität, welche schon während der letzten vier Spiele für einen Aufschwung gesorgt hatte.

 

Grosser Einsatz, wenig Klasse

Tore waren gestern das einzige, was dem ansonsten sehr unterhaltsamen Derby fehlte. Sogar auf die erste gute Torchance mussten die rund 500 Zuschauer auf dem Trimbacher Leinfeld lange warten; beide Teams starteten äusserst vorsichtig in die Partie. In der 18. Minute wurde Gästekeeper Husi bei einem Flachschuss von Baumgartner aus spitzem Winkel erstmals richtig auf die Probe gestellt. Keine Minute später wehrte Husi auch die Möglichkeit von Filipovic ab, der nach einem Steilpass im Sechzehner ungehindert zum Abschluss kam. Kurz vor dem Pausenpfiff vergab Dominik Schalt die bis zu diesem Zeitpunkt beste Chance für das Heimteam: Seinen mit links um die Mauer getretenen Freistoss kratzte der FCO-Schlussmann aber aus dem Winkel. Dem Leader gelang im ersten Durchgang wenig Nennenswertes. Zwar mangelte es den Oltnern nicht an Kampf- und Laufbereitschaft, das Umschalten von der Defensive in den Angriff dauerte aber meistens zu lange. Häufig vertändelte das Auswärtsteam den Ball schon im Mittelfeld oder die Stürmer standen bei den Steilpässen bereits im Abseits.

 

Olten bleibt ungeschlagen

Daran änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht viel. Nur während der ersten zwanzig Minuten nach dem Seitenwechsel, als die Oltner ihre beste Phase des ganzen Spiels hatten, kam der Spitzenreiter der 2. Liga zu Torchancen. In der 58. Minute musste sich FCT-Goalie Giardino strecken, um den Lob-Versuch von Nisandzic zu parieren. Wenig später klärte Giardino vor dem heranstürmenden Olten-Stürmer Jakupovic (59.). Sechs Zeigerumdrehungen später wäre dann aber auch er geschlagen gewesen, doch der quirlige Preniqi schob das Leder knapp am Tor vorbei. Die Trimbacher rappelten sich danach wieder auf und kamen dem Siegtreffer noch zweimal sehr nahe. Nach einem herrlichen Absatzpass von Baumgartner verfehlte Captain Michael Schalt das Ziel mit seinem Flachschuss um Zentimeter (73.) und in der 81. Minute rettete die Latte Olten vor dem Rückstand: Osaj lenkte Baumgartners Abschluss mit dem Kopf ans Aluminium und rettete den Gästen damit den Punkt. Den unrühmlichen Abschluss der Partie lieferte Keller mit einer Tätlichkeit gegen Trimbachs Baumgartner, welche mit der Roten Karte geahndet wurde.

 

«Das primäre Ziel, die Vorrunde ohne Niederlage zu beenden, haben wir erreicht», äusserte sich Osaj nach dem Spiel. Das Unentschieden war seiner Meinung nach gerecht. «Unseren Stürmern hat heute die Unterstützung aus dem Mittelfeld gefehlt», nannte er den Grund, warum sein Team erstmals in der Vorrunde ohne Torerfolg blieb. Weil auch Liga-Hauptkonkurrent Dulliken gegen Bellach nicht über ein 2:2-Remis hinauskam, liegt Olten zurSaisonhälfte auf dem ersten Platz.

 

Trimbach – Olten 0:0

Leinfeld. – 500 Zuschauer. – SR: Wyler, Baumann/ Dedic.

Trimbach: Giardino; Yildirim, D. Schalt, Iandiorio, Pfäffli; M. Schalt, Ulrich, Kropf, Ngokpho; Baumgartner, Filipovic (63. Krasniqi).

Olten: T. Husi; Tharmalingam, Sej, Keller, Fazari; Preniqi, Haller, Osaj, Nisandzic (86. Vucicevic); Schifferle, Jakupovic.

Bemerkungen: Olten ohne Panzeri, A. Husi (beide verletzt). Platzverweis: 82. Keller (Tätlichkeit). Verwarnungen: 5. Kropf, 82. Baumgartner (beide Foul). Cornerverhältnis: 5:2.

2. Liga: FC Welschenrohr - FC Trimbach 0:3 (0:2)

Die Talsohle noch nicht durchschritten

 

2. Liga Welschenrohr unterliegt einem aufsässigen FC Trimbach mit 0:3 (0:2)

 

Obschon das Thal an der Peripherie von Welschenrohr immer enger wird und sich die trutzigen Höhen der ersten und zweiten Jurakette fast zum Handgreifen nähern, hat der letzte Saison überragende Zweitligist die Talsohle noch keineswegs durchschritten und kämpfen um ihr Renommee. Martin Herts Schützlinge unterlagen einem cleveren Aufsteiger (im wahrsten Sinne des Wortes), dem FC Trimbach diskussionslos 0:3 (0:2). Die Niederämter feierten im «Tal der heulenden Winde» den vierten Sieg en suite und etablierten sich im sicheren Mittelfeld und stimmten sich gleichzeitig auf den Derby-Knüller zum Vorrundenabschluss vom nächsten Sonntag gegen den Erzrivalen Olten ein, derweil die Rosinlitaler sich weiterhin im Licht der Relegationsplätze präsentieren.

 

Penalty brachte die Wende

Achtung, fertig, los: Beide Teams schienen trotz Abenddämmerung hellwach zu sein und entsprechend schienen sich die Akteure der gestellten Aufgabe bewusst zu sein. Während in dieser Startphase Welschenrohr mehr Ballkontakte verzeichnete, gingen die Gäste durch einen verwandelten Foulpenalty durch Baumgartner 0:1 in Führung (12.). Kurios, es war die erste Aktion der Gäste im Vorwärtsgang, als der Trimbacher Schütze vom Dienst durch Häfliger zu Fall gebracht wurde. Die Einheimischen bewiesen Moral und reagierten. Die zweite Viertelstunde gehörte den Platzherren, die in dieser Periode ihre mittlerweile notorische Abschlussschwäche nicht verleugnen konnten. Mit weit weniger Aufwand aber umso höheren Ertrag dagegen die Gäste, die in der 37. Minute im Anschluss an einen Freistoss die Führung ausbauten und definitiv auf den Erfolgspfad einschwenkten. Nach einer Stunde erzielte Ngokpho mit einem haltbaren Flachschuss das 0:3 und damit die endgültige Entscheidung.

 

Alles gegeben – alles verloren

Welschenrohr steckte nicht auf. Weitere Torchancen wurden im Minutentakt herausgespielt, doch wer selbst das leere Tor nicht trifft, der darf sich nicht wundern. Leidenschaft allein genügt nicht, um auf diesem Niveau erfolgreich zu sein. Ein gefasster FCW-Trainer Martin Hert brachte es auf den Punkt: «Wir haben schlecht gespielt, der Sieg Trimbachs ist verdient. Unsere Verunsicherung wird immer deutlicher und trotzdem hatten auch wir unsere Chancen. Andererseits führen individuelle Fehler immer wieder zu unnötigen Verlusttreffer. Ein Erfolgserlebnis wäre gut für das Selbstvertrauen.»

 

Der ehemalige Dulliker Erfolgstrainer Juan Castro, der inzwischen auf der Spielerbank des FC Trimbach Platz genommen hat, sprach von einem ebenfalls verdienten Sieg Trimbachs. «Das Produkt einer geschlossenen Mannschaftsleistung.»

 

Welschenrohr – Trimbach 0:3 (0:2)

Mühlacker. – 85 Zuschauer. – SR: Kryeziu. – Tore: 12. Baumgartner (Foulpenalty) 0:1. 37. Kropf 0:2. 60. Ngokpho 0:3.

Welschenrohr: Häfliger; Adrian Fankhauser, Reto Fink, Ingold, Daniel Müller; Christ, Stampfli, Manuel Müller, Hert, Frey (46. Mirco Müller), Furrer.

Trimbach: Giardino; Iandiorio (82. Pajtak), Dominik Schalt, Pfäffli, Yildirim; Michael Schalt, Ulrich, Kropf, Ngokpho (74. Acar); Tastan, Baumgartner (65. Krasniqi).

Bemerkungen: Welschenrohr ohne Stjepanovic (gesperrt), Tobias Fankhauser und Claudio Stampfli

(beide verletzt). Trimbach ohne Filipovic (gesperrt). 49. Lattenschuss (Tastan). Verwartnungen: 41.

Baumgartner (Schwalbe). 78. Reto Fink (Foulspiel). 93. Kasniqi (Reklamieren). – Ecken: 6:2.

2. Liga: FC Trimbach - FC Wangen 7:1 (3:0)

Die Platzherren kamen in dieser einseitig geführten Partie nie ernsthaft in Bedrängnis und konnten den Torreigen schon in der ersten Spielminute nach einer schönen Einzelleistung von Baumgartner eröffnen. Schon wenige Minuten später schloss Ulrich einen sehenswerten Spielzug mit einem wuchtigen Schuss ins hohe Eck ab. Nach der 3:0-Führung von Captain Schalt «schalteten» die Niederämter ein bis zwei Gänge zurück und es folgten 40 ereignisarme Minuten. Auch der Anschlusstreffer von Cengiz konnte die leblosen Wangner nicht wiederbeleben. Im Gegenteil: Es waren die Einheimischen, welche aus dem vorzeitigen Winterschlaf erwachten und die Tore von nun an im Minutentakt folgen liessen. Wiederum Ulrich, Baumgartner und Schalt erhöhten bis zu letzten Spielminute auf 6:1, ehe der eingewechselte Krasniqi mit dem Schlusspfiff das verdiente 7:1 buchen konnte. (PK)

 

Trimbach – Wangen 7:1 (3:0)

Leinfeld. – 200 Zuschauer. – SR: Von Känel. – Tore: 1. Baumgartner 1:0. 9. Ulrich 2:0. 21. Michael Schalt 3:0. 60. Cengiz 3:1. 70. Ulrich 4:1. 80. Baumgartner 5:1. 88. Michael Schalt 6:1. 90’ Krasniqi 7:1.

Trimbach: Giardino; Iandorio, Dominik Schalt, Dias, Yldirim; Michael Schalt, Ulrich (80. Kiefer), Kropf, Acar (46. Ngokpho); Tastan (65. Krasniqi), Baumgartner.

Wangen: Gashi; Corti, Rubino (46. Ciccone), Mayimona

Kiala, Mingiedi Kiala, Dogan, Huber, Cengiz, Himaj, Özdemir (60. Büttiker), Fortunato.

Bemerkungen: Verwarnungen: 15. Dias (Unsportlichkeit), 45. Özdemir, 79. Cengiz (beide Foul).

2. Liga: GS Italgrenchen - FC Trimbach 0:4 (0:3)

Trimbach kehrt mit einem hochverdienten 4:0-Auswärtssieg nach Hause und revanchiert sich für das Aus im Solothurner Cup. Die Gäste waren nicht nur kampfstärker und besser organisiert, sondern auch cleverer. Dabei hatte Italgrenchen zu Beginn die besseren Chancen, doch der Abschluss oder der letzte Pass in die Tiefe misslang. In der 19. Minute brachte Baumgartner die Gäste in Führung. Michael Schalt servierte ihm eine perfekte Flanke auf dem Kopf und der Stürmer musste aus zwei Metern nur einköpfeln. Es folgten zehn bärenstarke Minuten der Trimbacher. Nachdem Iandiorio auf 0:2 erhöht hatte, traf Baumgartner per direkten Freistoss nur den Pfosten. Ital fing sich zwar wieder, musste kurz vor dem Seitenwechsel den dritten Treffer hinnehmen. Dominik Schalt überraschte den Keeper in der kurzen Ecke mit einem satten Freistoss zum 3:0. Die Platzherren versuchten noch, das Blatt zu wenden, doch sie vergaben ihre wenigen Möglichkeiten. Obwohl Trimbach zu zehnt das Spiel beenden musste, gelang dem Gast nach einem Konter gar noch das 0:4.

 

Italgrenchen –Trimbach 0:4 (0:3)

Riedern. – 70 Zuschauer. – SR: Baumann. – Tore: 19. L. Baumgartner 0:1. 23. Iandorio 0:2. 43. D. Schalt 0:3. 81. Krasniqi 0:4.

Italgrenchen: Obrecht; Akgül, Siragusa, De Maria (87. Gallizioli), Chiffi; Laus, Kocher, Mejeh, Tiralongo (46. Libertini); Chatzigeorgiou, Fragale.

Trimbach: Giardino; Yildirim, D. Schalt, Iandorio, Pfäffli; M. Schalt, Pajtak (46. Kiefer), Kropf, Ngokpho (82. Acar); Filipovic, L. Baumgartner (73. Krasniqi).

Bemerkungen: 26. Pfostenschuss (L. Baumgartner). – Verwarnungen: 57. De Maria (Unsportl.), 57. L.

Baumgartner (Unsportl.), 62 Akgül (Unsportl.), 72. D. Schalt (Foul). Platzverweis: 62. Filipovic (Reklamieren).

2. Liga: SC Fulenbach - FC Trimbach 1:5 (0:1)

Die mit gewichtigen Absenzen angetretenen Gäste aus Trimbach zeigten von Beginn weg, wie sie zum Erfolg kommen wollten. Mit kompromisslosem Einsatz in den Zweikämpfen und schnörkellosem Spiel zeigten sie der Bargetzi-Elf, wie man ein Spiel erfolgreich gestalten kann. Das krasse Gegenteil bei den Fulenbacher Spielern. Sie beklagten sich praktisch bei jedem Zweikampf über die Härte und waren nicht bereit, die Zweikämpfe anzunehmen und entgegenzuhalten. So war es die logische Konsequenz, dass in der 15. Minute Baumgartner nach einer unübersichtlichen Situation alleinstehend zum 0:1 einschoss. Die Fulenbacher konnten auf den Rückstand nicht reagieren, sie mussten froh sein, nur mit einem 0:1 in die Pause gehen zu können.

 

Nach der Pause kam bei den Fulenbacher Fans Hoffnung auf, dass sich das Spielgeschehen doch noch drehen könnte. Doch ausser einem Pfostenschuss von Kevin Lenz in der 49. Minute schaute nichts Zählbares heraus. Es kam in der 68. Minute für die Fulenbacher noch schlimmer: Nach einem unnötigen Ballverlust von Jonas Wyss mitten in der gegnerischen Hälfte konnten weder er noch sein Bruder Lukas Wyss den überragenden Baumgartner am erfolgreichen Torschuss zum 0:2 hindern. Nun überschlugen sich die Ereignisse. Die Einheimischen bejubelten nach einem Corner das 1:2 durch Jonas Wyss, welcher aus rund 16 Metern mit einem unhaltbaren Aufsetzer zum Anschluss traf. Die Hoffnung war von kurzer Dauer. Die Trimbacher stellten im direkten Angriff nach dem Anstoss den Zweitorevorsprung durch Filipovic wieder her. Mit zwei Kontertoren (85. Patjak und 89. Michael Schalt) schloss der FCT seinen 5:1-Sieg ab.

 

Fulenbach – Trimbach 1:5 (0:1)

Bad. – 200 Zuschauer. – SR: Fischer. – Tore: 15. Baumgartner 0:1. 68. Baumgartner 0:2. 70. Jonas Wyss 1:2. 71. Filipovic 1:3. 85. Patjak 1:4. 88. Michael Schalt 1:5.

Fulenbach: Ackermann; Müller, Ferrat (60. Bitterli), S. Affentranger, Rossi (60. von Rohr), Y. Ehrenbolger, Lenz, F. Wyss, J. Wyss (71. Luca Spielmann), L. Wyss.

Trimbach: Giardion, Krasniqi (80. Kiefer), Yildirim, Ulrich, Pajtak, Baumgartner, Acar, Pfäffli, D. Schalt, Iandiorio, M. Schalt.

Bemerkungen: Verwarnungen: 40. S. Affentranger. 50. Pfäffli. 77. Pajtak. 80. Baumgartner (alle Unsportlichkeit). 75. Lukas Wyss (Unsportlichkeit/Reklamieren) (gelb/rot).

2. Liga: FC Trimbach - FC Dulliken 0:3 (0:2)

Dulliken bleibt Olten auf den Fersen

 

2. Liga Trimbach kassiert im Niederämter Derby gegen Dulliken eine 0:3-Heimniederlage

 

Auch nach drei Anläufen wartet Aufsteiger Trimbach weiter auf den ersten Heimsieg in der 2. Liga. Gestern Nachmittag konnten die Einheimischen eigentlich nur in der ersten Viertelstunde auf den ersten «Dreier» auf dem Leinfeld hoffen. Danach übernahm das nach dem Abstieg aus der 2. Liga inter total umgekrempelte Dulliken – gerade mal noch zwei Stammspieler der letzten Saison standen in der Startaufstellung – die Kontrolle über die Partie. Am Ende konnte das sehr junge Dulliker Ensemble einen ungefährdeten Sieg feiern, den bereits fünften im sechsten Meisterschaftsspiel. Wegen der ersten Saisonniederlage Wacker Grenchens ist der FCD neu erster Verfolger des FC Olten.

 

Trimbachs Pulver früh verschossen

Ganz zu Beginn hatte wenig auf einen Auswärtserfolg hingedeutet. «In den ersten fünf Minuten haben wir etwas geschlafen», räumte FCD-Trainer Cafer Suna nach Spielschluss ein, «wenn Trimbach da ein Tor erzielt, kann das Spiel vielleicht anders laufen.» Tatsächlich kam Sunas Team in der Anfangsphase nur mit viel Glück um einen Verlusttreffer herum: Zuerst verfehlte ein Trimbacher Angreifer nach mustergültiger Hereingabe Ulrichs den Führungstreffer nur um Haaresbreite, eine Minute später knallte ein Geschoss von André Dias an die Latte. Da waren noch keine fünf Minuten gespielt. Als in der 17. Minute auch Filipovic knapp gescheitert war, hatten die Platzherren das Pulver jedoch bereits verschossen. Und quasi im Gegenzug gingen die Gäste in Führung: Die beiden auffälligsten Offensivakteure auf dem Platz sorgten für die zu diesem Zeitpunkt unverdiente Dulliker Führung. Kenan Tmava legte den Ball für Kabil Gürkan auf, der FCT-Goalie Giuseppe Giardino aus kurzer Distanz keine Abwehrchance liess. Dulliken hatte eine erste Kostprobe seiner Effizienz abgegeben.

 

Die zweite folgte in der 37. Minute: Nach herrlicher Ballannahme nutzte Tmava die zweite Dulliker Chance für den zweiten Treffer. Die Führung ging inzwischen in Ordnung. Trimbach agierte nach der starken Startviertelstunde zu ideenlos, um Dullikens Goalie Rémy Meier in Bedrängnis bringen zu können. Dulliken hingegen spielte konzentriert und diszipliniert und trug auch mehr Sorge zum Ball als Trimbach. Gleiches Bild nach dem Seitenwechsel: Die Dulliker Akteure, die im Durchschnitt einiges jünger als die Trimbacher waren, spielten überlegter, wirkten auch routinierter. «Wir zahlen im Moment noch Lehrgeld», kommentierte Trimbachs Captain Michael Schalt, der gegenwärtig im WK weilt. Der Gegner habe verdient gewonnen.

 

Der Dulliker Sieg stand spätestens nach einer guten Stunde fest. Nach perfekter Vorarbeit von Gürkan hatte Wernli per Kopf zum 0:3 getroffen. Trimbach erwies sich ohne seinen gesperrten Goalgetter Lucien Baumgartner in der Offensive als zu wenig durchschlagskräftig, um auch nur einen Treffer zu erzielen. Auch Dulliken musste mit Kevin Lopez zwar auf seinen besten Stürmer verzichten. Nur: Gürkan, normalerweise im Mittelfeld eingesetzt, vertrat Lopez ausgezeichnet – ein Beleg für die Reife, welche dieses Team nach rund zwei Monaten Zusammenarbeit bereits besitzt. Sogar Trainer Suna zeigt sich darob etwas überrascht: «Ich hätte nicht gedacht, dass die Mannschaft einen solchen Start hinlegen kann.» Das Saisonziel Top 4, sagte er bestens gelaunt, werde jedoch trotz der aktuellen Siegesserie frühestens in der Rückrunde revidiert. Nach oben, versteht sich.

 

Trimbach – Dulliken 0:3 (0:2)

Leinfeld. – 230 Zuschauer. – SR: Fetaj. – Tore: 19. Gürkan 0:1. 37. Tmava 0:2. 62. Wernli 0:3.

Trimbach: Giardino; M. Schalt, D. Schalt, Iandorio, Merola (68. Acar); Ulrich, A. Dias (57. Pajtak); Pfäffli, Filipovic, Ngokpho; Krasniqi (61. Brica).

Dulliken: Meier; Gülen, M. Isaku, Fischer, P. Lötscher; Wernli, Fehlmann (81. M. Lötscher); Tmava (89. Salzmann), Mirarchi; F. Suna (87. Mamudoski), Gürkan.

Bemerkungen: Trimbach ohne Baumgartner (gesperrt), Biljali und Angileri (beide verletzt), Dulliken ohne Papojan (verletzt), Seferagic (noch nicht spielberechtigt) sowie S. Isaku, Hayir und Lopez (alle Ferien). Verwarnungen: 37. D. Schalt (Reklamieren), 46. (1. Halbzeit) Fehlmann (Foul), 77. Ulrich (Reklamieren), 80. Iandorio (Foul). 3. Lattenschuss A. Dias. Nationalspieler Granit Xhaka unter den Zuschauern.

2. Liga: FC Gerlafingen - FC Trimbach 4:2 (3:0)

Beide Mannschaften agierten in der Anfangsphase ungenau. Nach einer Viertelstunde begannen sich die Gelbschwarzen zu steigern, das Kombinationsspiel war nun präziser, die Anspiele auf die schnellen Spitzen kamen nun Mal für Mal an und so kamen die Gerlafinger zu Chancen. In der 19. Minute hatten die Einheimischen gleich drei Mal die Möglichkeit den Führungstreffer zu erzielen. In der 26. Minute dann der verdiente Führungstreffer, Yildiz lancierte Karatas am linken Flügel, dieser überlief die ganze Hintermannschaft und legte den Ball dem anstürmenden Kovacevic pfannenfertig auf den Schlappen. Kurz vor Halbzeit ein Doppelschlag der Recchiuti-Elf: Erst überlistete Petrovic den zu weit vor dem Gehäuse postierten Giardino zum vielumjubelten 2:0. Und nur vier Zeigerumdrehungen später enteilte der defensiv stark spielende Karakas der Trimbacher Abwehr und zirkelte den Ball wunderschön über Giardino hinweg zum vorentscheidenden 3:0 ins Tor.

 

In der 2. Halbzeit das gleiche Bild, Gerlafingen in der Vorwärtsbewegung mit Chancen, Trimbach doch eher harmlos und ohne Abschlussmöglichkeiten. In der 56. Minute ein weiteres Traumtor, nach einem zu kurz abgewehrten Eckball übernahm Mathys 20 Meter vor dem Tor den Ball und drosch diesen mit Hilfe des linken Innenpfostens zum 4:0 in die Maschen. In der gleichen Minute verkürzten die Trimbacher mit einer Einzelleistung zum 1:4. Nun änderte sich das Spiel, Gerlafingen spielte vorsichtiger und wartete auf Kontermöglichkeiten, Trimbach durch das erzielte Tor angestachelt, kam nun besser ins Spiel und hatte auch Torchancen. Doch Willi im Wasserämter Tor hielt alles, was auf seinen Kasten kam. Gut zehn Minuten vor Schluss kamen die Trimbacher aus 25 Metern zu einem Freistoss, die Gelbschwarzen waren noch nicht organisiert und Trimbach überraschte die Abwehr mit einem schnell ausgeführten Freistoss, Willi konnte diesmal nur nach vorne abwehren und Baumgartner reagierte am schnellsten und schob zum 2:4 ein. Nun wurde das Spiel nochmals unnötigerweise hektisch, Gerlafingen hatten noch zwei klare Torchancen, zudem beklagten beide Mannschaften noch je einen Pfostenknaller.

 

Gerlafingen – Trimbach 4:2 (3:0)

Sportplatz Kirchacker. – 100 Zuschauer. – SR: Walker.

Tore: 26. Kovacevic 1:0. 41. Petrovic 2:0. 45. Karakas 3:0. 56. Mathys 4:0. 56. Filipovic 4:1. 78. Baumgartner 4:2.

Gerlafingen: Willi; Reto Kirchhofer, Drbac, Mathys, Pavlovic; Cicek (75. Vrecic), Karakas, Kovacevic, Karatas; Yildiz (80. Kaan Sahin), Petrovic (62. Turhan).

Trimbach: Giardino; Merola, Pfäffli (46. Capello), D. Schalt, M. Schalt; Ulrich, Ngokpho (60. Krasniqi), Iandorio, Brica; Baumgartner, Filipovic (71. Tastan).

Verwarnungen: 35. Kovacevic (Foul), 49. Drbac (Foul), 50. Baumgartner (Reklamieren), 54. Schalt (Foul), 74. Merola (Foul), 83. Kaan Sahin (Ballwegschlagen), 92. Vrecic und Capello (Unsportlichkeit); Gelb-Rot: 92. Kovacevic (Unsportlichkeit).

2. Liga: FC Trimbach - FC Wacker Grenchen 1:1 (0:1)

Das gegenseitige Beschnuppern fand nach 10 Minuten durch den Lattenknaller der Gäste von Wacker Grenchen ein jähes Ende. Es entwickelte sich von nun an eine attraktive und ausgeglichene 2.-Liga-Partie. Corti konnte das Gästeteam in der 25. Spielminute durch einen wunderschönen Distanzschuss in die rechte Torecke in Führung bringen.

 

Nach dem Pausentee traten die Platzherren dominanter auf. So war es Josip Filipovic, welcher einen schnellen Gegenangriff kurz nach Wiederbeginn zum umjubelten 1:1 verwerten konnte. Bereits fünf Minuten später hatte Ngokpho per Freistoss die Führung auf dem Fuss, der Gästetorhüter rettete aber mirakulös. Wiederum Filipovic war es, welcher in der 80. Spielminute für dampfende Köpfe in den Zuschauerreihen sorgte: Völlig freistehend traf er nach einem sehenswerten Angriff der Trimbacher Offensivabteilung das leere Tor nicht. Dies wäre nach einer halbstündigen Druckphase der Heimmannschaft wohl die Entscheidung gewesen. So blieb es aber bei der verdienten Punkteteilung.

 

Trimbach – Wacker Grenchen 1:1 (0:1)

Leinfeld. – 80 Zuschauer. – Tore: 25. Corti 0:1. 46. Filipovic 1:1.

Trimbach: Giardino; Michael Schalt, Iandorio, Dominik Schalt, Merola (80. Capello); Pfäffli, Ulrich, Dias, Ngokpho, Brica (65. Krasniqi); Baumgartner (20. Filipovic).

Wacker Grenchen: Allemann; Vogt, Selkic, Corti, Sadriji (78. Zizak); Demir, Müllhauser (65. Arifi), Schneller, Rudolf (55. Sakiri); Luzubu, Zurschmiede.

Bemerkungen: 20. Baumgartner verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 25. Iandorio, 25. Allemann, 30. Selkic, 65. Corti, 68. Vogt, 70. Dias (alle Foulspiel). Platzverweis: 72. Selkic (zweite Gelbe Karte).

2. Liga: FC Luterbach - FC Trimbach 2:5 (1:0)

Neues Kapitel in der 104-jährigen Geschichte des FC Trimbach und der 100-jährigen des FC Luterbach: Nach fünfjähriger 2.-Liga-Abstinenz feierten die Gäste nach zwei Nullnummern zum Saisonstart den ersten Sieg in der höchsten Regionalliga. Luterbach kassierte nach der Rückkehr in die Niederungen der regionalen 2. Liga die zweite Heimpleite und dies nach einer 1:0-Pausenführung. Dass die Schützenmatte schliesslich für die Trimbacher tatsächlich zum Ort eines Schützenfestes wurde, lag nicht primär an der angrenzenden Schiessanlage; vielmehr an der Einstellung der Spieler, die nach dem klassischen Fehlstart unter Druck gerieten und zu einer Reaktion aufgefordert waren. Unter Zugzwang waren freilich auch die Platzherren.

 

Entsprechend ging man zur Sache, wobei beide Teams bestrebt waren, durch eine schnelle Führung den Match in die gewünschte Bahn zu lenken. Luterbach war in den Startminuten aufgrund seiner effizienteren Spielanlage leicht torgefährlicher. Dies bedingt auch durch die gegnerische Taktik, die darin bestand, die Abwehr zu stabilisieren, den Ball zu monopolisieren, was ein deutliches Indiz dafür war, dass man die Lehren aus dem Spiel gegen Bellach (1:4) gezogen hatte.

 

 

Nach einer Viertelstunde wurden die Gäste dank ihrer subtilen Technik, geschickten Ballstafetten und Lauffreudigkeit dominanter. Dennoch war es in der 25. Minute Andrijasevic, der zwei Angreifer und zuletzt auch noch Giardino düpierte und eigentlich entgegen dem Spielverlauf die Blauen in Führung brachte. Nachdem der Torschütze in der kurzfristigen Konfusion das 2:0 verpasst hatte (30.), übernahmen die Besucher das Spieldiktat. Baumgartner traf nur den Pfosten (33.) und Dias zwang zwei Minuten später Schwaller zu einer Glanzparade. Der Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

 

 

Cappello kam, sah und skorte

Nach dem Seitenwechsel sorgte der eingewechselte Cappello für den Umschwung zugunsten der Niederämter: Innerhalb zweier Minuten sorgte Gabriele mit einem Doppelschlag für das 1:2. Trimbachs Hüter liess mit seinem Lapsus, der zum Ausgleich führte (64.), den Gegner neue Hoffnung auf eine Wende schöpfen. Wunder dauern auch im Fussball etwas länger als nur zwei Minuten, in der 66. Minute brachte Pfäffli die Gäste endgültig auf den Erfolgspfad zurück. Baumgartner (73.) Tastan (87.) nützten die gewährten Freiheiten zur endgültigen und auch in dieser Höhe verdienten Siegessicherung. Luterbachs Präsident, Lorenz Schwaller, war natürlich sehr enttäuscht. «Unsererseits eine undiskutable Leistung. Da gibts noch viel zu tun. Wir hatten keinen Grund, Trimbach zu unterschätzen, das übrigens den Sieg keineswegs gestohlen hat. Luterbach fehlte die Sicherheit und es ist ja wirklich aussergewöhnlich, als Heimteam fünf Tore zu kassieren.»

 

 

FCT-Trainer Rolf Gerber: «Der Sieg ist zweifellos verdient. Das Team zeigte eine Reaktion. Trotz des unglücklichen 0:1-Rückstandes zur Pause spielten wir auf dem Niveau weiter, auf dem wir nach 45 Minuten aufhörten. Unsere Taktik ging – trotz erneuter Absenzen – auf, was uns erlaubt, eine Woche lang durchzuschnaufen.

 

 

Luterbach – Trimbach 2:5 (1:0)

Schützenmatte. – 100 Zuschauer. – SR: Demir Pehlül.

Tore: 25. Andrijasevic 1:0. 53. Cappello 1:1. 55. Cappello 1:2. 64. Fathallah 2:2. 66. Pfäffli 2:3. 73. Baumgartner 2:4. 87. Tastan 2:5.

Luterbach: Schwaller; Feuz, Ersöz (46. Hoxha), Fathallah, Dumaz; Stocker (65. Schmid), Brcina, Polatli, Zizak; Andrijasevic, Gjidola.

Trimbach: Giardino; Menola, Dominik Schalt, Brica, Pfäffli; Ngokpho, Biljali (50. Cappello), Kiefer, Dias; Acar (55. Tastan), Baumgartner (87. Yildirim).

Bemerkungen: Trimbach ohne Michael Schalt, Iandiorio (beide gesperrt), Ulrich, Krasniqi (beide Ferien) und Filipovic (abwesend). 33. Baumgartner; Pfostenschuss. Ecken: 2:3.

2. Liga: SC Blustavia - FC Trimbach 2:0 (1:0)

Das Spiel zwischen Blustavia und Trimbach begann turbulent: Bereits nach drei Minuten eroberte Balmer kurz vor dem Strafraum der Trimbacher den Ball, spielte Oetterli frei, der aus zwölf Metern dem Trimbache Torwart keine Chance liess. Gleich nach dem Anstoss spielten die Trimbacher einen flachen Ball in den Strafraum, den Noll sicher behändigte. Der viel zu spät kommende Trimbacher rutschte aber in den Torwart und traf diesen hässlich in die Beine. Burkhard rächte seinen Torwart und schubste den Trimbacher Spieler zu Boden und sah so bereits unmittelbar nach Matchbeginn die Rote Karte. Ab diesem Zeitpunkt konnten sich die Einheimischen, die auf einige Stammkräfte verzichten mussten, kaum mehr aus der Abwehr lösen. Trimbach dominierte nun das Spiel, ohne jedoch viel Druck erzeugen zu können. Trotzdem hatten die Gäste bis zur Pause zwei hochkarätige Chancen zum Ausgleich.

 

Nach der Pause hatten die Trimbacher gleich die nächste dicke Chance zum Ausgleich. Nach einem langen Ball hinter die Abwehr verzog der Trimbacher Stürmer aber ganz alleine vor Noll kläglich. Bei Blustavia liessen mehr und mehr die Kräfte nach, die Unterzahl machte sich nun stärker bemerkbar. Nach einer schönen Flanke von rechts hatten die Trimbacher nach 72 Minuten die vierte Grosschance, doch auch dieser Kopfball segelte am Tor vorbei. Dies war der Auftakt zur Schlussoffensive der Gäste. Sie warfen nun alles in den Angriff, das Spiel wurde hektisch. Einige gelbe Karten und viele Unterbrüche waren die Folge. Die Trimbacher wurden etwas hektisch, und in der 83. Minute verloren sie ebenfalls einen Spieler mit Gelb-Rot. In der Nachspielzeit konnte Blustavia dann noch einen Konter zur Entscheidung fahren. Nach einer Flanke von Uebelhart wurde Ramalingam zu Boden gerissen, den fälligen Penalty verwertete Branger sicher zum 2:0. Blustavia sicherte sich somit einen absolut glücklichen Auftaktsieg.

 

Blustavia – Trimbach 2:0 (1:0)

Mittlerer Brühl. – 80 Zuschauer. –

Tore: 3. Oetterli 1:0. 92. Branger 2:0.

Blustavia: Noll; Sulejmani, Panzeri, Burkhard, Mollet, Mühlematter, Falk, Branger, Torre (80. Dao), Balmer (64. Ramalingam), Oetterli (77. Uebelhart).

Trimbach: Giardino; Merola (77. Biljali), Iandorio, Ulrich, A. Dias, Baumgartner, Krasniqi, M. Schalt, Pfäffli (60. Brica), D. Schalt (46. Tastan), Ngokpho

Bemerkungen: Blustavia ohne Duriaux, Mathys, Linder (verletzt), M. Marti, Brunner (gesperrt), Zaugg (abwesend), J. Marti (Pause), Brand, Morandi (Sprachaufenthalt), Mastrogiovanni (2. Mannschaft), Rossel (nicht eingesetzt).

 

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