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3. Liga: FC Wolfwil - FC Trimbach 2:0 (1:0)

Wolfwil dank Blitzstart zum ersten Sieg

Die Wolfwiler 3. –Liga-Heimpremiere ist dank des 2:0 Sieges über den favorisierten FC Trimbach gelungen

Dass sich nicht jede frühe Tor positiv auf ein Spiel auswirkt, erlebten die Zuschauer auf der Wolfwiler Allmend. Bei den Anfang Saison besser eingestuften Gästen aus Trimbach löste der Ggentreffer einen Schock aus, den sie 90 Minuten nicht verdauen konnten.  

 

Raphel Wermelingen

 

Schon beim ersten langen Ball nach dem Anpfiff von Schiesrichter José Fet wirkte die Abwehrreihe der Trimbacher unsicher und mit den Gedanken weit weg. In grösster Not konnte der Ball zhwar noch einmal wegspediert werden, doch postwendend kam der nächste Wolfwiler Vorstoss über die linke Seite. Der gross gewachsene Büttiker setzte sich an der Aussenlinie durch, spielte einen gut getimten Querpass in den Strafraum, und Dominik Kissli ng brachte das Heimteam bereits nach einer knappen Minute in Führung.

„Wir haben heute mit einem spielerisch starken Gegner gerechnet und wollten deshalb einer sicheren Defensive heraus agieren. Das früher Tor hat uns natürlich bei diesem unterfangen sehr geholfen und meiner Mannschaft Aufwind gebracht“, analysierte der Wolfwiler Trainer Ivan Meyer nach dem Spiel.

 

Trimbacher zu keiner Reaktion fähig
Das Heimteam hatte das Spiel also lanciert und man wartete auf die Antwort der Trimbacher. Zu einer Reaktion waren diese jedoch während der ganzen ersten Halbzeit nicht in der Lage. Die Gäste waren zwar häufiger in Ballbesitz. Zählbares schaute aber dennoch nicht heraus. Dies lag vor allem an der destruktiven Spielweise der Wolfwiler. In der Defensive wurde nicht lange gezögert, sondern beinahe jeder Ball einfach ziellos aus der Gefahrenzone geschlagen. Allerdings machte der FC Trimbach seinerseits den Fehler, zu häufig mit langen Bällen die Chancen erarbeiten zu wollen, was gegen das körperlich überlegene Wolfwil jedoch das falsche Mittel war. So hatten die Lokalmatadoren trotz weniger Spielanteilen doch noch die besten Tormöglichkeiten in der tempoarmen ersten Halbzeit. Känzig und Fiechter scheiterten jeweils nach Patzern der Trimbacher Verteidiger aus guten Abschlusspositionen. Die sehenswerteste Aktikon des zurückliegenden Teams war ein Freistoss von Dias, der jedoch am sehr sicheren Wolfwiler Torhüter Brütsch scheiterte.
Der sichtlich enttäuschte Trimbacher Co-Trainer Alfred Schmid äusserte sich nach dem Spiel folgendermassen: „Dass es hier in Wolfwil schwierig werden würde, wenn wir in Rückstand geraten, wusste ich aus Erfahrung. Meine Spieler waren zwar bemüht, doch im Spielaufbau haben wir heute versagt: Die Aktionen und Spielzüge waren zu berechenbar und uns fehlten die zündenden Ideen. Trotz grossem Spielanteil erarbeiteten wir uns keine Torchancen.“
Entscheidung in der 65. Minute
Das Spiel wurde auch nach der Pause kaum besser. Der FC Trimbach bemühte sich zwar mehr als noch vor dem Seitenwechsel. Man liess den Ball zirkulieren, doch ab der Mittellinie standen die Wolfwiler zu solide und auch die Stürmer der Gäste wirkten zu ungefährlich, um die gegnerischen Verteidiger in Bedrängnis zu bringen. Es schien, als fehlte den Trimbachern ein Motivator, um das Team noch einmal anzutreiben. Spätestens in der 65. Minute hatte sich jedoch auch dies erübrigt: Erneut fingen die Wolfwiler einen Angriff ihrer Gegner früh ab, und ein Steilpass genügte, dass Känzig alleine aufs Tor ziehen und das Spiel für das Heimteam mit dem 2:0 entscheiden konnte. Während für Wolfwils Trainer Meyer diese ersten drei Punkte ein Anreiz sind, Schritt für Schritt weiterzuarbeiten, hofft sein Gegenüber Schmid, dass diese Leistung nur ein Ausrutscher gewesen sei, denn ein schlechteres Spiel habe seine Mannschaft während der ganzen Vorbereitung nicht abgeliefert.