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3. Liga: FC Trimbach - FC Wolfwil 0:2 (0:1)

Am Samstag empfing der FC Trimbach als Leader seinen direkten Verfolger Wolfwil. Das Spiel wurde seiner Affiche in allen Belangen gerecht. In einer spannenden Partie entführten die Gäste drei Punkte und zogen mit dem FCT gleich.

 

Im Spitzenspiel der 3. Liga gastierten Wolfwil am Samstag in Trimbach. Die beiden Mitfavoriten auf die Aufsteigsspiele zeigten beide eine gute Leistung, was den rund 150 Zuschauern auf dem Grossfeld gefiel. Schliesslich behielt Wolfwil das bessere Ende für sich. Die Trimbacher wollten von Beginn weg zeigen, wer der Platzherr ist und so war Wolfwil hauptsächlich mit verteidigen beschäftigt. Das machten Sie aber ausgezeichnet. Sehr kompakt und diszipliniert machten sie die Räume eng, sodass sich die zu statisch agierenden Trimbacher nicht durchsetzten konnten.

 

Brütsch hexte

Die Disziplin der Wolfwiler zahlte sich aus. In der 28. Minute brachte Martin Hügli einen Freistoss vor das Trimbacher Tor, wo Büttiker den Ball zum 0:1 ablenkte. Der Gegentreffer schien die Trimbacher zu wecken. Sie waren jetzt viel aktiver und deuteten an, dass man in der zweiten Halbzeit mehr erwarten konnte. Das war dann auch so. Trimbach spielte sich zahlreiche Chancen heraus, aber der Ball landete entweder am Pfosten oder in den Armen von Brütsch, der sich im Wolfwiler Kasten als Hexer entpuppte. Nach einer furiosen Startviertelstunde zog vor allem der Schiedsrichter Sommer die Aufmerksamkeit auf sich. Zu Recht stellte er Iandiorio mit der zweiten gelben Karte vom Platz, hatte die Partie in der Folge aber nie mehr im Griff. Die Spieler konzentrierten sich nun mehr auf die strittigen Entscheide des Unparteiischen als auf das eigene Spiel und so wurde vor allem die Trimbacher Abwehr zusehends unsicher. Büttiker bedankte sich in der 84. Minute und schoss den Ball zum 0:2 Schlussresultat in die Maschen.

 

Wolfwil dank Tordifferenz

Die Bedeutung des Wolfwiler Sieges blieb dem Trainer Zoran Malisevic nicht verborgen: "Natürlich war der Sieg sehr wichtig, ansonsten wäre der Rückstand bereits auf sechs Punkte angewachsen." So zeicne sich aber bereits, dass auch Wolfwil um die Aufsteigsspiele mitstreiten werde, fügte Malisevic an. Auch Werner Ulrich ist sich der Konsequenzen der ersten Saisonniederlage bewusst: "Die Saison ist zwar noch lang, aber mit diesem Resultat ist sie bestimmt ein bisschen spannender geworden." Die Gründe für die Niederlage sieht er besonders in den eigenen Reihen: "Auch wenn der Gegener die Räume sehr eng machte, haben wir uns selber geschlagen." Malisevic hingegen zeigte sich von der eigenen Leistung überzeugt: "Wir spielten sehr diszipliniert und haben den Sieg verdient." Nun stehen Wolfwil und Trimbach mit jeweils 13 Punkten an der Spitze mit leichtem Vorteil FCW (Tordifferenz).

 

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