Home
4. Liga: FC Trimbach - FC Egerkingen 2:0 (1:0)

Spiel abhaken und nach vorne schauen.

Dies war wohl die Devise von allen Spielern nach der Blamage in Oensingen.

Doch lieber einmal 6:0 verlieren, als 6 mal 1:0.

Für die Optimisten, die der 6:0 Niederlage etwas Positives abgewinnen wollten.

Heute muss jeder Spieler mindestens 120% geben.

Die Forderung von Trainer Rocco war klar.

Ball und Gegner laufen lassen. Keiner ist schneller als der Ball.

Er gab uns auch das geeignete Rezept mit auf den Weg und fügte noch an:

Angriff ist die beste Verteidigung.

Genau, denn:

Du musst vorne immer eins mehr schiessen, als du hinten rein bekommst.

So einfach ist es, ein Spiel zu gewinnen.

Entscheidend ist nicht die Aufstellung sondern die Einstellung.

Und so standen beinahe die gleichen Spieler, wie gegen Oensingen auf dem Platz. Verstärkung erhielten wir von den Dina Brüdern aus der 1. Mannschaft.

Die NULL muss stehen.

Nicht vorne, sondern hinten. Das Spiel begann. Mit Vorteilen für Trimbach.

Dem Spiel würde ein Tor gut tun.

Dachten sich die zahlreichen Zuschauer wohl nach 20 Spielminuten. Simi schien die gleiche Meinung zu haben und wusste:

Das Runde muss ins Eckige.

So fasste er sich ein Herz und zog wenige Minuten später aus etwa 20 Metern halbrechts ab.

Ein Schuss, wie ein Strich.

1:0 für Trimbach. Völlig verdient und Trimbach hatte zu diesem Zeitpunkt wohl schon mehr Chancen gehabt, als gegen Oensingen während des ganzen Spiels. Der Grund ist schnell gefunden.

Man kann nur so gut spielen wie es der Gegner zulässt.

Der FC Egerkingen war doch einiges schwächer, als die Oensinger. So gingen wir mit einem souveränen, jedoch noch nicht beruhigenden 1:0 in die Pause.

Ein Spiel dauert 90 Minuten.

Also, ab in die 2. Halbzeit.

Und der Ball ist rund.

Die 3 Punkte waren noch lange nicht im Trockenen. Das 2:0 wurde anvisiert. Doch wie?

Auf dem Boden, da müssen wir aus der zweiten Reihe schiessen.

Keine schlechte Idee, doch Mättu bewies nach einem schönen Zuspiel, dass es auch mit Gefühl geht. Herrlich schlenzte er den Ball am Goalie vorbei ins lange Eck. 2:0. Als alte Fussballhasen wussten wir alle:

2:0 ist ein gefährliches Resultat.

Ein Tor und die Egerkinger wären wieder im Spiel zurück. Also suchten wir den KO Schlag in Form des dritten Tores. Doch häufig wurden die Aktionen abgepfiffen.

Abseits ist, wenn der Schiri pfeift.

Daran konnten wir nichts ändern, brachten das 2:0 schlussendlich aber souverän über die Zeit.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

Auch nach einem Sieg. Am Freitag steht das nächste Spiel auf dem Programm, auswärts gegen den FC Schönenwerd. Und wie immer gilt:

Jedes Spiel beginnt bei null.

Telegramm

Leinfeld, 50 Zuschauer

Trimbach: Gugi; Yannick, Christ, Säschu, Nici; Parti, Ki, Simi, Dina (Ukaj); Borter (Dina), Mättu (Koki)

Tore: 1:0 Simi, 2:0 Mättu

gelbe Karten: Simi, Ukaj

Trimbach ohne Philippe, Peach, Dominik, Muri, Mü, Schneiter, Nikles, Ruedi, Klinisi