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101. Generalversammlung

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Ehrgeizige Ziele neu definiert

FC Trimbach 101. GV – ein Wechselbad für die Mitglieder

Ein Jahr danach: Beim 101-jährigen FC Trimbach ist der (Fussball-)Alltag wieder eingekehrt. Die Fakten kürzlich an der Generalversammlung: Aus dem erhofften Wiederaufstieg in die 2. Liga wurde nichts, und statt einem budgetierten Überschuss schloss die Jahresrechnung mit einem erneuten Defizit ab. Trotzdem scheint beim Drittligisten im Trüben die Sonne.

Die griffigeren Strukturen beginnen in allen Bereichen zu greifen. Um den Präsidenten Stephan Christ schart sich eine Führungscrew, die dem Verein und somit dem anspruchsvollen Hobby alles unterordnet, und schliesslich wurden mit der Verpflichtung von Bejtus Rustolli als neuer Trainer die Weichen von der Anonymität auf Erfolgskurs gestellt.

Der Präsident sprach in seinem Jahresbericht ein Jahr nach seinem Amtsantritt von einer «durchzogenen Saison», so bedeutete auch für den Wisner – ebenso wie für die übrigen Mitglieder – der verpasste Wiederaufstieg einen Rückschlag, nachdem das Team noch drei Runden vor Schluss auf die Zielgerade eingebogen war.

Ein Thema war natürlich im Präsidialbericht auch der Finanzbereich, der statt der gewünschten schwarzen Zahlen sich defizitär präsentierte. Entsprechend ehrgeizig formulierte Stephan Christ seine Ziele für das neue Geschäftsjahr:

• Aufstieg in die 2. Liga;

• Strukturen/Umfeld weiter verbessern;

• qualitatives Wachstum der Nachwuchsabteilung;

• Zertifizierung (ZeFu) abschliessen;

• positiver Rechnungsabschluss bei entsprechend sanft gedrehter Sparbremse.

Finanzchef Peter Bitterli hielt in der Detailberatung fest, dass die Einnahmen von 119 812 Franken die Erwartungen übertrafen, andererseits sprengten die Ausgaben von 129 321 Franken den Kostenrahmen deutlich. Bitterli setzte sich vertieft mit den erforderlich gewordenen Mehrausgaben auseinander, die teilweise durch den heutigen Vorstand nicht beeinflusst werden konnten.

Klar ist für den Finanzchef, dass beim FCT weiterhin gespart werden muss und vor allem neue Einnahmequellen erfasst werden müssen. Entsprechende Voten wurden auch aus der Saalmitte laut, was bei unverändert gebliebenen Mitgliederbeiträgen bedeutet, dass die FCaner weiterhin die Ärmel hochkrempeln müssen, wenn es gilt, die Vereinskasse zu äufnen.

Das Budget sieht bei 124 000 Franken Einnahmen und Ausgaben eine ausgeglichene Rechnung vor.

Die Jahresberichte der Spiko, Juko, Senioren und Veteranen wurden ebenso wie der Präsidialbericht sowie der Kassabericht genehmigt.

Anstelle von Peter Kohler wurde Jolanda Schmid in den Vorstand gewählt, zuständig für den Bereich Anlässe. Helena Bitterli übernimmt ohne Einsitz im Vorstand das Departement «Innere Dienste».

Walter Thommen, Ehrenpräsident; Stephan Christ, Präsident; Benjamin Tschumi, Vizepräsident; Peter Bitterli, Finanzchef; Jean-Louis Schafer, Sportchef, sowie Erhard Wyss, Juniorenobmann, vervollständigen das Führungsgremium.

Der Traditionsverein zählt derzeit rund 300 Mitglieder sämtlicher Kategorien – Tendenz steigend.

Mit einem Präsent geehrt wurden Platzchef Mario Donatielli, Peter Kohler sowie die guten Geister Helena Bitterli und Jolanda Schmid. (WE)